Haus Enzenbühl, Zürich

Bauherrschaft: Privatbauherrschaft


Aufgabe:

Neubau


Bereich:

Entwurfskonzept, Projekt

Ausführungsplanung, Ausführung

Kostenüberwachung


Stand: ausgeführt

Bausumme: 2.3 Mio

Jahr: 2009

Das Farb- und Materialkonzept basiert auf der Idee des Grundkonzeptes des Gebäudes. Der Kern des Gebäudes wird in den offenen Winkeln in Beton ausgeführt, wobei der Sichtbeton über die Treppen von innen nach aussen geführt wird. Die drei im rechten Winkel ausformulierten Eckbauten sind bis in die Konstruktion der Decken und Aussenwände in Holz ausgeführt. Das Fassadenbild zeigt sich dadurch als Abwicklung der alternierenden Materialien Beton und Holz. Um in diesem Spiel zwischen den verschiedenen Materialien gleichzeitig eine Einheit des Baukörpers in seiner ausgeprägten Form des unregelmässigen 6-Eckes zu erzielen, wird die Fensterstruktur so angelegt, dass übergreifende Bezüge möglich werden. Zum anderen wird die Tektonik des Holzes dazu benutzt, um sowohl die Oberfläche des Betons zu bestimmen als auch jene der Holzfassade. Eine sägerohe Fichtenschalung gibt dem Beton die Oberflächenstruktur einer Holzschalung, während dieselben rohen Fichtenbretter als hinterlüftete Holzfassade werwendet werden. Dabei werden sich die Farben nach einer natärlichen Verwitterung langsam angleichen. Auf der einen Seite das negative in Beton gepresste "versteinerte" Grau und auf der anderen Seite das positive aus dem Holz "verwitterte" silberne Grau.