Gemeindesaal im Kesselhaus Pfäffikon ZH
Bauherrschaft: Gemeinde Pfäffikon ZH
Aufgabe:
Umnutzung Industriegebäude
Bereich:
Entwurfskonzept
Planung
Stand: Planung
Bausumme: ca. 8.0 Mio
Jahr: 2009 - 2012




Von aussen erscheint das Kesselhaus als ein anonymer Zweckbau.
Wirft man einen Blick ins Innere des Kesselhauses, stellt sich ein Aha-Erlebnis ein mit einer wagen Ahnung vom Potential, das diese Halle bietet. Ueberprüft man die einzelnen Anforderungen des Dorfsaals am Kesselhaus, so stellen wir fest, dass die wichtigsten Aspekte in gerade zu idealer Weise erfüllt werden.
Im Herzen von Pfäffikon und in der Nähe vom See befindet sich das Kesselhaus an der Nahtstelle zwischen Wohn-, Industrie- und Kernzone und übernimmt so städtebaulich die Funktion eines Bindegliedes: Sinnigerweise als Ort der Begegnung für soziale, kulturelle und politische Veranstaltungen.
Die Gebäudehülle bildet ein geschlossenes U, das sich mit einer Ganzglasfassade nach Nordosten öffnet. Dies bedeutet auf der einen Seite Lärm- und Lichtschutz gegenüber der Wohnnutzung und andererseits indirektes natürliches Licht bei Tagesveranstaltungen.
Im Gegensatz zu allen anderen untersuchten Standorten besticht das Kesselhaus durch seine stützenfreie Halle. Dies bietet die grösstmögliche Flexibilität eines räumlichen Layouts für die heutigen Bedürfnisse, lässt aber auch einen etappierten Ausbau künftiger Bedürfnisse aus dem Betreib heraus zu.











