Radfahrerbrücke Zwillikon


Bereich:

Entwurfskonzept

Architektonische Gestaltung

Zusammenarbeit mit

Wolf Kropf & Partner AG, Ingenieure


Baukosten: 200'000.-

Jahr: 2004

Die neue Radwegbrücke soll durch die Gestalt und Grundidee die Fussgänger und Radfahrer in ihrer Freizeitaktivität unterstützen und sich zudem durch eine hohe Gebrauchstauglichkeit und gute Wirtschaftlichkeit auszeichnen. Dabei diente die "Rast auf der Brücke" als Entwurfsidee.  > > > 
Die im Grundriss geschwungene "Rastbrücke" wird von einem exzentrisch angeordneten Stahlträger, der mit der Fahrbahnplatte aus Stahlbeton im Verbund wirkt, getragen. Die exzentrische Lage soll eine Torsionsbeanspruchung infolge ständiger Lasten verhindern. Die Lichtraumprofilbreite verjüngt sich von 4 m in Brückenmitte auf 3 m im Auflagerberecih. Die 4 m breit ausgebildete Fahrbahn in Brückenmitte soll genügend Platz für die Besichtigung des Weihers bieten, bzw. die Durchfahrt der eiligen Brückenbenützer ermöglichen. Auf der Seite der Strassenbrücke wird der Querschnitt durch eine 1 m hohe Brüstung aus Stahlbeton begrenzt, die gleichzeitig als "Gleichgewichtslast" für den weit auskragenden Rast- und Aussichtsplatz dient. Die Weiherseite wird durch ein 1 m hohes, durchlässiges Geländer in Stahl begrenzt, dessen oberen Abschluss ein Blech mit eingelassenen Weiherkundetafeln bildet. Die horizontale Ausfachung des Geländers mittels Stahllamellen bedingt ein Zurückspringen der Blechplatte um 15 cm, um ein Aufsteigen zu erschweren.  < < <